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 Die Geschichte 

"Wie das Kind zum Stier kam" oder 

 "NIE WEGSEHEN, IMMER HANDELN" 

 

Noa-Lena die Heldin des Januars

Es ist zwar "nur" ein Stier der gerettet worden ist, aber das große Herz von Noa-Lena und der enorme Einsatz der Familie sollte allen als Vorbild dienen. 

 

Am 01.01.2010 erreichte mich ein Hilferuf:

 

Eine sehr traurige Freundschaft, oder „das ist nun mal so“

Meine Familie und ich sind gestern aus dem Winterurlaub aus Bayern zurück gekommen. Wir die aus der Stadt kommen und Milch und Fleisch nur aus dem Supermarkt kennen machen Ferien auf dem Bauernhof. Als Kind hat man immer die Vorstellung ein Bauernhof wie schön viele glückliche Tiere die auf den Weiden grasen, nette Menschen, Spaß beim Traktor fahren, spielen im Heu, eben alles  was man sich unter Bauernhof vorstellt.

Als wir ankamen und unsere Sachen ausgepackt hatten, machten sich meine 12 Jährige Cousine Noa-Lena und ich direkt auf zum Kuhstall. Auf dem Weg viel uns direkt ein kleines Kälbchen auf das in einer kleinen Metallbox ganz allein im Freien stand, mitten im Schnee bei minus 2 Grad. Wir näherten uns dem scheuen Tier, das direkt versuchte zurück zu weichen, aber in dieser Box konnte sich das kleine Kälbchen noch nicht einmal drehen. Wir gingen weiter in den Kuhstall wo uns die „Milchproduktion“ erwartete,  ungefähr 50 Kühe jede in einer engen Box mit einer Kette um den Hals kein Platz um sich mal umzudrehen oder auch nur 2 Schritte zu laufen. Mit dem Blick nach vorne Richtung Futterrinne und Wasserspender, in einem Gestank das es einem die Tränen in die Augen trieb. „Die sind fast alle trächtig „sagte der Bauer stolz. Na gut wir haben Winter dachte ich mir bestimmt dürfen die Kühe im Sommer auf die Weide und fragte nach. Na, so modern simma net, meinte der Bauer. Was auch immer das heißt. Die älteste Kuh ist 14 Jahre alt erklärte er mir und auf meine Frage was dann mit Ihr geschieht wenn sie nicht mehr so gut Milch gibt sagte er na dann werts geschlacht.

Das heißt also 14 Jahre auf einem Fleck morgens um 5 Uhr gemolken und dann nochmal um 17 Uhr und den einzigen Sonnenstrahl sieht Sie dann auf dem Weg zum Transporter der Sie dann zu Schlachthof fährt. Was für ein tolles Leben.

Meine kleine Cousine fragte dann was es mit dem Kälbchen draußen alleine in der Metallbox auf sich hat, na des is en Schlachtochs meinte der Bauer. Die kleinen Kälbchen werden direkt nach Geburt von der Mutter getrennt, die Weiblichen bleiben im Stall in einer engen Box so 15 Jahre und werden dann geschlachtet und die männlichen kommen raus in die Metallboxen und werden nach ca. 8 Wochen abgeholt zum Mästen. Die enge Box soll die Bewegungsfreudigen Kälbchen schon mal daran gewöhnen sich möglichst wenig zu bewegen, da sie bei der Mast in ebenso einer engen Box sonst zu viele Kalorien verbrennen.

Unsere Lust auf Ferien auf dem Bauernhof war uns dann schon vergangen aber wir hatten ja schon gebucht und Bezahlt und somit blieben wir 5 Tage. Jeden morgen wenn ich aufwachte stand meine kleine Cousine schon bei dem kleinen Kälbchen der nach nur 2 Tagen zahm geworden war und die Nähe suchte dieses Bild  tat einem in der Seele weh.

So haben wir uns entschlossen das kleine Kälbchen Balu wie Noa-Lena ihn getauft hatte dem Bauern abzukaufen. Aber wohin mit einem Ochsen und wie Transportieren?  

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Für Balu hat die Geschichte ein gutes Ende genommen -  Dank Noa-Lena und ihrer Familie.

Er durfte aufs Gut Aiderbichel in Bayern umziehen. 

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Mehr Infos zu Balu gibt es auf der Homepage: http://www.gut-aiderbichl.com/

 

 

   

 

 

 

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