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Kampfhunde-Verordnung Bayern

(stand Juli 2009) Link

 

Kampfhunde

Als Kampfhunde gelten in Bayern rechtlich folgende Rassen, die in der Verordnung über Hunde mit gesteigerter Aggressivität und Gefährlichkeit des Bayerischen Staatsministeriums des Innern ( vom 10.07.1992, zuletzt geändert am 04.09.2002 ) abschließend aufgeführt sind. Diese Hunde sowie deren Kreuzungen untereinander und mit anderen Hunden sind gem. § 1 dieser Verordnung in zwei Klassen eingeteilt.
Bei Vorfällen mit sog. Kampfhunden (z.B. "Hund beißt Mensch", "Hund beißt Hund") wenden Sie sich umgehend an die Polizei oder das Kreisverwaltungsreferat/Adresse am Ende der Seite, Telefon 233-44644. Der Vorfall sollte aus Verfahrensgründen stets schriftlich dargestellt werden. Geben Sie dabei -so weit wie möglich bzw. bekannt- Ort, Zeitpunkt, Beteiligte und ggf. Zeugen des Vorfalles an, schildern Sie genau den Hergang des Vorfalles und das Verhalten der Beteiligten.

Hunde gemäß oben § 1 Abs. 1 ( Klasse 1 ) sind:

Hunde gemäß § 1 Abs. 1 ( Klasse 1 ) sind:

  • American Pit-Bull

  • Bandog

  • American Staffordshire

  • Staffordshire Bullterrier

  • Tosa Inu

 

Hunde gemäß § 1 Abs. 2 ( Klasse 2 ) sind:

  • Alano

  • American Bulldog

  • Bullmastiff

  • Dogue de Bordeaux

  • Fila Brasileiro

  • Mastiff

  • Mastino Espanol

  • Mastino Napoletano

  • Bullterrier

  • Cane Corso

  • Dogo Argentino

  • Perro de Presa Canario

  • Pero de Presa Mallorquin

  • Rottweiler



Erlaubnis:



Für die Haltung der oben unter dem Begriff "Kampfhunde" aufgelisteten Hunderassen des Abs. 1 ist eine Erlaubnis erforderlich. Für diese Kampfhunde muss ein schriftlicher Antrag auf die Erteilung einer Erlaubnis zum Halten des Kampfhundes bei der zuständigen Behörde gestellt werden.

Folgende Voraussetzungen müssen hierbei erfüllt sein:

  • Der Halter muss ein berechtigtes Interesse nachweisen können.

  • Der Halter muss zuverlässig sein ( Vorlage eines Führungszeugnisses ).

  • Der Hund darf keine Gefahr für Leben , Gesundheit, Eigentum oder Besitz darstellen ( Vorlage eines Sachverständigengutachtens ).

 

Negativzeugnis:



Für die unter Klasse 2 aufgeführten "Kampfhunde" besteht die Möglichkeit, ein Negativzeugnis zu beantragen. Wird ein Negativzeugnis erteilt, so ist dieser Hund rechtlich nicht mehr als Kampfhund zu behandeln (wichtig u.a. für die Vorlage bei der Anmeldung zur Hundesteuer).

Folgende Voraussetzungen müssen hierbei erfüllt sein:

  • Der Halter muss bei der zuständigen Behörde ein Negativzeugnis schriftlich beantragen. In München können Sie sich vom Kreisverwaltungsreferat HA I / 22 ( Tel.: 089 / 233 - 4 46 44 ) Antragsformulare zusenden lassen.

  • Ist der Kampfhund älter als 18 Monate, so muss zusätzlich zum Antrag ein Sachverständigengutachten über den Hund vorgelegt werden.


Zuständige Behörde:



Für in München gehaltene Kampfhunde ist das Kreisverwaltungsreferat, HA I/22, Telefon 233-44644 zuständig (Dienstgebäude: Ruppertstr. 11, 80466 München, Zimmer 286), ansonsten die jeweilige Gemeindeverwaltung der Gemeinde, in der der Kampfhund vorwiegend gehalten wird.

Anleinpflicht:



Kampfhunde sind gemäß der Verordnung der Landeshauptstadt München über das freie Umherlaufen von Kampfhunden in allen öffentlichen Anlagen sowie auf allen öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen im gesamten Stadtgebiet von München zu jeder Tages- und Nachtzeit ständig an der Leine zu führen.

Die Leine muss reißfest sein und darf eine Länge von drei Metern nicht überschreiten.

Verstöße können mit Geldbuße geahndet werden.

Folgen unzulässiger Kampfhundehaltung:



Wird ein Kampfhund ohne die erforderliche Genehmigung gehalten, kann ein Bußgeld bis zu einer Höhe von € 10.000.- verhängt werden.

Dies gilt auch für die unter Klasse 2 aufgeführten Hunde, für die kein gültiges Negativzeugnis vorliegt.

   

 

 

 

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